Detox für den Kleiderschrank

Wir gehen in der Regel lieber shoppen, als im eigenen Kleiderschrank zu stöbern!

 

Eigentlich klar…. Wer hat schon Lust sich durch einen übervollen Klamottenberg zu wühlen! Da ist es doch viel bequemer durch eine helle und freundliche Boutique zu streifen und sich von schön aufgereihten und farblich sortierten Kleidungsstücken inspirieren zu lassen.

 

Dabei könnten wir uns auch mit unserer vorhandenen Garderobe im Schrank immer wieder neu erfinden. Vorausgesetzt unser Blick wird nicht von Fehlkäufen und nicht richtig sitzender Kleidung versperrt.

 

 

 

Mistet aus, ordnet und räumt euren Schrank so auf, dass es wieder Spaß macht ihn zu öffnen. Zu oft schließen wir ihn mit dem deprimierenden Gedanken “ich habe nichts anzuziehen“!

 

Um die Schätze sehen zu können, die sich in eurem Kleiderschrank verbergen, dürfen sie sich nicht mit mehreren anderen Kleidungsstücken den Bügel teilen oder in der hintersten Ecke liegen.

 

Die meisten Schränke sind zu voll, zu dunkel, ohne System geordnet und rauben uns die tägliche Energie entspannt in den Tag zu starten.

 

 

 

Der Frühling und auch der Herbst eigenen sich besonders um dem Kleiderschrank einem Check zu unterziehen. So können gleich die Winterpullis und die Sommerkleider ihren Platz in der Kiste unterm Bett tauschen.

 

 

 

Wer von mir bei der Bewältigung seines Kleiderschrankchaos Unterstützung benötigt, kann mich gerne buchen. Für alle anderen, die direkt loslegen wollen, habe ich hier einige Tipps.

 

 

 

Ihr solltet es in erster Linie ernst meinen und einige Stunden Zeit und Durchhaltevermögen mitbringen. Es sollten Säcke, Kisten, Putzsachen und genügend weiterer Kleiderbügel parat liegen, damit auch endlich alle Stücke ihren verdienten Platz bekommen.  Dreht die Musik auf…und los geht’s!

 

 

 

Unterzieht jedem Teil eine sorgfältige Prüfung und fragt euch bei jedem, ob es zu euch und eurem Körper passt. Ihr solltet mit jedem Teil mindestens 3 verschiedene Outfits mit anderen Teilen aus eurem Kleiderschrank kreieren können, nur dann verdient es einen Platz darin.

 

Alle Kleidungsstücke sollten einmal aus dem Kleiderschrank raus und für einen besseren Überblick auf verschiedene Stapel gelegt werden. Nur so könnt Ihr mal durch putzen und euch ein neues System überlegen wie ihr euren Schrank zukünftig sortieren wollt.

 

 

 

Meist hat es gute Gründe warum wir bestimmte Kleidung 1-2 Jahre nicht getragen haben. Viele passen nicht mehr zu uns oder nicht mehr zu unserem Körper, diese können gespendet oder verkauft werden.

 

Andere müssten abgeändert oder repariert werden und sind am besten beim Schneider um die Ecke aufgehoben. Verfärbte oder verschlissene Stücke sollten ganz weg. Teile, die mehrmals vorhanden sind z.B. 3-4 blaue Shirts oder schwarze Hosen werden auch meist nicht vermisst.

 

Packt die doppelten Sachen und die, bei denen ihr euch einfach unsicher seid, doch in eine Kiste im Keller und vereinbart eine Trennung auf Probe. Wenn sie euch nicht gefehlt haben, dann können sie auch getrost weggegeben oder verkauft werden.

 

Zu manchen Stücken hegen wir eine emotionale Beziehung und auch wenn wir sie nicht mehr tragen, dürfen sie bleiben. Das können z.B. das Abschlussballkleid, die Hochzeitsschuhe oder ein Kleidungsstück aus dem Urlaub sein. Verpackt sie in eine schöne Box und verstaut sie lieber im Keller. Im Schrank solltet ihr für Klamotten Platz schaffen, die ihr wirklich tragt.

 

 

 

Wenn ihr Outfits anprobiert, dann macht gleich Fotos. Diese könnt ihr zur Inspiration in den Schrank hängen oder ihr legt euch eine digitale Galerie damit an, auf die ihr immer wieder zurückgreifen könnt.

 

Auch Unterwäsche, Socken und Sportbekleidung solltet ihr nicht vergessen durchzuschauen.

 

 

 

Bei der Inspektion eures Kleiderschrankes werdet ihr schnell merken, zu welchen Farben ihr einen Hang habt. Sind z.B. schon 10 schwarze Shirts mit verschiedenen Ärmellängen und Ausschnittformen vorhanden, wird es Zeit ein Einkaufsstopp zu verhängen. Andersherum wird euch vielleicht auffallen welche grundlegenden Teile fehlen, um ein Outfit mit bestehender Garderobe zu kreieren. Das können z.B. Schuhe, ein Gürtel oder ein einfaches helles Basic-Shirt sein.

 

 

 

Ein Kleiderschrank ist nie fertig, er entwickelt sich immer weiter. Genauso wie wir uns immer weiterentwickeln. Deshalb sollten wir seinen Inhalt von Zeit zu Zeit überprüfen und unserer Lebenssituation anpassen.

 

Um den Schrank nicht wieder zum Überquellen zu bringen, sollten wir ganz bewusst einkaufen und wissen, wer wir sind, was wir wirklich brauchen, was uns unterstützt oder so gar nichts für uns tut. Mit einer individuellen Beratung helfe ich euch gerne dabei es herauszufinden.